KI: Hege und Pflege

Sie wollen auf den KI-Zug aufspringen? Ihre IT-Leute haben begeistert berichtet, dass sie deutlich schneller Code erzeugen können als bisher? Alter Projekt-Code kann jetzt ordentlich umgeschrieben oder besser dokumentiert werden? Die komplexesten Probleme können in Windeseile in einer beliebigen Programmiersprache codiert werden? Und so weiter und so fort?

Dazu unser ganz klares JEIN!

Die ersten Schritte in einem Software-Projekt können so schnell, umfangreich und beeindruckend sein und die KI so überzeugend einfühlsam und problemorientiert, dass sich gerade unerfahrenere Software-Entwickler davon einlullen lassen.
Und plötzlich macht der Code nicht mehr das, was er vorhin noch richtig gemacht hat, und man merkt es erst nach einer nicht mehr so ganz klaren Anzahl Änderungsschritten an anderen Stellen im Code. Oder man merkt es gar nicht.

Unsere Tipps für den Anfang:
1.      Benutzen Sie eine vernünftige Entwicklungsumgebung.
2.      Prompten Sie für strukturierten Code mit einem Aufruf und immer nur einem Return.
3.      Ersetzen Sie Ihren Code immer nur prozedurweise.
4.      Benennen Sie die zu ersetzende Prozedur zu einer Altversion um. Nicht gleich überschreiben!
5.      Ist die Zeilenanzahl von Alt- und Neuversion plausibel? Oder fehlen plötzlich Zeilen?
6.      Verstehen Sie den generierten Code noch?
7.      Holen Sie sich zwischendrin eine zweite Meinung — von einer anderen KI.

Wenn Sie eine Führungsposition in Ihrem Projekt innehaben, aber nicht direkt mit der Codierung vertraut sind, stellen Sie unbedingt für sich fest, inwieweit — und vor allem wie — Ihre Entwickler KI einsetzen. Nicht, dass die erwartete Zeitersparnis durch KI zu einem Zeitfresser wird.

Oder fragen Sie uns. info@1atg.de.